Mit einem minimalen Fussabdruck schafft das 25-stöckige zusammen mit dem bestehenden Wohn- und Geschäftshaus Raum für fast 100 zentral gelegene Wohnungen mit bester Erschliessung. Lobenswert ist ebenfalls die Erhaltung der Bausubstanz des «Castello»-Baus. Dies schont Ressourcen, mindert den baubedingten CO2-Ausstoss und spart Deponievolumen.
Hochhäuser haben eine besonders gute Flächenbilanz. Das vorliegende Projekt erfüllt in manchen Punkten hohe Standards bezügliche Ökologie und Klimaschutz, obwohl der Fussabdruck der Gebäude ca. 25% über dem Zielwert von Schwerpunktzonen liegt. Dies ist jedoch den bestehenden und geschützten Shedhallen geschuldet.
Erfreulich sind die Massnahmen bezüglich Parkierungsanlagen – wenig Parkplätze für Autos, viele gedeckte Abstellplätze für Velos –, und die Tiefgaragenüberdeckung von bis zu 2m, was die Bepflanzung darüber weniger einschränkt.
Wenn die Wahl der Baumaterialien den Kriterien der Kreislaufwirtschaft entsprechen würde, könnte der neue Tumr auch zum ökologischen Leuchtturm werden.