An ihrer Jahresversammlung 2014 haben die Mitglieder der Grünliberalen Stadt St.Gallen Daniel Rüttimann als Parteipräsidenten zusammen mit den Parlamentsmitgliedern Sonja Lüthi und Thomas Brunner sowie als weitere Mitglieder Nadine Niederhäuser, Lucia Podolsky und Dominique Hättenschwiler im Parteivorstand bestätigt. Damit bleibt dem Gremium die nach Alter, Geschlecht und Fachwissen ausgewogene Zusammensetzung erhalten.
Rückblickend war 2013 sowohl im politischen Engagement der städtischen Grünliberalen als auch für deren öffentliche Wirkung ein erfolgreiches Jahr. Als Ziel für 2014 wird nebst Konsolidierung und Fortsetzung des Erarbeiteten mittels personeller Verstärkungen eine vergleichbare Entwicklung bei jenen Themen angestrebt, wo die städtischen Grünliberalen noch weniger wahrnehmbar sind. Dabei kommt den neu geschaffenen thematischen Arbeitsgruppen eine zentrale Rolle als innovative ‚Think-Tanks‘ zu. Das Ziel der Arbeitsgruppen ist es, die drei Pfeiler der Nachhaltigkeit abzudecken.
Mit den Themenbereichen Umwelt, Gesellschaft/Soziales und Wirtschaft/Finanzen möchten die Grünliberalen in ihrer Themenvielfalt noch breiter werden und ihr Profil schärfen. Im jeweiligen Wirkungsbereich greifen die Arbeitsgruppen auch Anliegen und Ideen der Mitglieder und der Öffentlichkeit auf, wie sie beispielsweise über ihre Website eingehen.
Energiepolitisch tritt die Grünliberale Partei bei der anstehenden kantonalen Abstimmung für den Gegenvorschlag des Kantonsrates ein. Die Beibehaltung der bisherigen Praxis wäre auch in finanziell angespannten Zeiten wenig sinnvoll, da die bis anhin verfügbaren Mittel für die Umsetzung des Energiekonzeptes nicht genügen. Andererseits entspräche die in der ursprünglichen Initiativvorlagegeforderte Vervielfachung von Fördermitteln um das Zwanzigfache (!) weder einem haushälterischen Umgang mit Steuergeldern noch begünstigen derart sprunghaft wechselnde Rahmenbedingungen die Wirkungseffizienz.
Aus grünliberaler Sicht sollte die anstehende Energiewende grundsätzlich weniger mit Subventionen forciert werden als vielmehr dadurch, dass fossile und nukleare Energieträger endlich nicht mehr künstlich verbilligt werden. Stattdessen sollten deren Einsatz und ihre Folgerisiken über Marktanreize zugunsten von verbesserter Energieeffizienz und erneuerbaren Ressourcen kontinuierlich vermindert werden. Als hoch effizienter Ansatz für eine wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltige Energiepolitik wird daher den Stimmbürgern in absehbarer Zeit die nationale Volksinitiative ‚Energie- statt Mehrwertsteuer‘ vorgelegt. Diese schafft energiepolitisch sinnvolle Handlungsanreize ohne die Staatsquote zu erhöhen. Zusätzlich eliminiert sie auch noch die Marktverzerrungen einer bürokratisch aufwändigen und unsozialen Konsumsteuer.