Teilspange: GLP-Idee als Basis für eine bessere Lösung

Medienmitteilung

Teilspange: GLP-Idee als Basis für eine bessere Lösung

Die Grünliberalen sind erfreut, dass die von ihr lancierte Idee eines unterirdischen Kreisels, entgegen der ursprünglich ablehnenden Haltung, nun doch den Weg für eine bessere Lösung geebnet hat.

Im Juni 2013 lancierten die Grünliberalen, als Alternative zur unausgereiften Teilspange Güterbahnhof die Idee, eines unterirdischen Kreisels. Damals wiesen die Projektverantwortlichen von Stadt und Kanton die Kreiselidee als unrealistisch zurück. Unterstützt durch ein von der glp initiiertes überparteiliches Postulat im St.Galler Stadtparlament wurde dennoch eine breitere Auslegeordnung in der Lösungsfindung verlangt. Gemäss den nun von Stadt, Kanton und Bund vorgestellten neuen Varianten wurde der Ansatz der Kreiselidee in abgeänderter Form weiterentwickelt. Die glp freut sich, dass sie damit zur Weiterentwicklung der ungeeigneten ersten Variante beigetragen hat.

 

Die nun vorgestellten Varianten der Teilspange, mit Verlängerung zur Liebegg, vermögen aus Sicht des motorisierten Individualverkehrs und bezüglich der Überbaubarkeit des Güterbahnhofareals besser zu überzeugen. Sie bieten die Chance, auf der gesamten Achse von der Kreuzbleiche bis ins Riethüsli deutliche Verbesserungen für den Fuss-, Velo- sowie den öffentlichen Verkehr, vor allem aber auch für die Anwohnenden der betroffenen Gebiete zu erreichen. Es ist jedoch unabdingbar, dass die von den Stadt- und Kantonsvertretern skizzierten flankierenden Massnahmen nun konsequent weiterentwickelt werden, um diese Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden und die betroffenen Quartiere zu erreichen. Die bisher angedachten Massnahmen vermögen sicher noch nicht zu überzeugen. Dazu sind diese Massnahmen zwingend mit dem Projekt zu verknüpfen.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt sieht die GLP ein rein auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtetes Projekt. Es liegt nun an den Planern aufzuzeigen, wo und welche flankierenden Massahmen realisiert werden. Auch fordert die GLP von den Befürwortern der Teilspange, dass sie nun den Beweis antreten nicht nur Vertreter des motorisierten Individualverkehrs zu sein und entsprechend die flankierenden Massnahmen dereinst mit tragen. Bei einem Projekt dieser Grössenordnung ist es zwingend, dass für alle Verkehrsarten grosse Verbesserungen spürbar werden. Eine abschliessende Haltung zur neuen Teilspange können sich die Grünliberalen somit erst bilden, wenn auch die Verbesserungen für Fussgänger, Velofahrerinnen, den öffentlichen Verkehr und die Quartiere klar sind.