Statt ent-, wird versiegelt

Medienmitteilung

Statt ent-, wird versiegelt

In der Rechnungssitzung im Stadtparlament wird jeweils Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. So auch über den Stand der Umsetzung des Reglements für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung, worin es u.a. um die Entsiegelung geht.

Barcel Baur im Stadtparlament im Rahmen  der Debatte um die Rechnung 2024.

Die Entsiegelung der Stadt, wie sie in der «Gute-Luft-» und der «Zukunftsinitiative» gefordert wird hinkt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Von den geplanten 80’000 wurden bisher nur knapp 12’000 m² entsiegelt. Die Begründung liegt schwerpunktmässig bei den Kosten.


Wir sind klar der Meinung, dass eine Entsiegelung bei jedem Strassenbauvorhaben geprüft und auch umgesetzt werden kann. Es müssen nicht ganze Strassenzüge sein. Es funktioniert auch im Kleinen mit geringeren Kosten.

 

Ebenso störend ist es, wenn der Kanton massiv mehr versiegelt. Geschehen bei der Splügenstrasse, der Frohbergstrasse (Bild) und ganz aktuell im Neudorf an der die Rorschacher Strasse.

 

Netto sinkt die bisher entsiegelte Fläche also noch unter die 12km².

 

Leider scheinen sich noch nicht alle darüber im Klaren zu sein, worum es bei der Entsiegelung genau geht. Es geht nicht um Rot-Grüne Ideologien, sondern es geht darum, dem Wasser eine Chance zu geben, so abfliessen zu können, damit bei schweren Ereignissen weniger Schäden an Mobilien und Imobilien entstehen und es geht um ein besseres Stadtklima, die Hitzeentwicklung von Asphaltbelägen kann man heute ziemlich gut nachvollziehen.